Martin und die Bauendreinigung in Ulm: Fünf Prüfpunkte vor der Abnahme
Kontext: Feinstaub nach Trockenbau und Estrich
Nach Trockenbau, Estricharbeiten und Malerarbeiten verteilt sich Feinstaub nicht nur auf dem Boden, sondern auch in Fensterlaibungen, Heizkörpernischen und Lüftungsgittern. In Ulmer Altbauwohnungen kommt hinzu, dass Fugen und Holzdielen Staub über längere Zeit halten. Martin betreut Bauendreinigungen in diesem Umfeld und setzt auf eine Reihenfolge, die Nacharbeit vermeidet: erst Grobreinigung von oben nach unten, dann Feuchtreinigung, zuletzt Kontrolle unter seitlichem Licht.
Ein Beispiel aus der Praxis: Eine 85-Quadratmeter-Wohnung nach Sanierung wirkte sauber, fiel bei der Abnahme jedoch durch staubige Fensterrahmen und Silikonfugen auf. Die Nachreinigung kostete zwei zusätzliche Arbeitstage. Die Lehre ist konkret: Sichtprüfung bei Tageslicht reicht nicht; notwendig ist eine Prüfung mit Streiflicht und ein Protokoll mit Fotos.
Entwicklung: Fünf Prüfpunkte statt Zufall
Martin hat für Übergaben in Ulm fünf Prüfpunkte festgelegt, die vor der Abnahme abgehakt werden. Sie lassen sich auch auf kleinere Sanierungen übertragen.
- Fenster und Rahmen: Fensterfalze, Dichtungen und Laibungen müssen feucht ausgewischt und trocken kontrolliert werden.
- Fugen und Silikon: Silikonfugen werden mit pH-neutralem Reiniger behandelt; Schimmel oder Farbnebel werden dokumentiert.
- Lüftungsgitter: Gitter werden abgenommen, ausgesaugt und erst nach Trocknung wieder eingesetzt.
- Böden: Parkett wird nebelfeucht gewischt, Fliesen werden mit klarem Wasser nachgezogen, damit keine Schlieren bleiben.
- Übergabeprotokoll: Jeder Raum erhält Status, Foto und Frist für Nacharbeiten.
Der wichtigste Punkt ist das Protokoll: Ohne schriftliche Feststellung bleibt unklar, ob ein Kratzer von der Reinigung oder vom Handwerk stammt. Martin lässt deshalb vor Beginn Fotos von bestehenden Schäden anfertigen und nach der Reinigung dieselben Blickwinkel wiederholen.
Ergebnis: Kürzere Abnahme, klarere Kosten
In dem 85-Quadratmeter-Projekt führte die Reihenfolge zu einer Abnahme ohne Nacharbeit; die Wohnung konnte am vereinbarten Termin übergeben werden. Für Eigentümer bedeutet das weniger Diskussionen und kalkulierbare Reinigungskosten. Für Hausverwaltungen, die eine vergleichbare Übergabe in Ulm planen, bündelt martin die wichtigsten Informationen zur Reinigung.
Was Eigentümer selbst kontrollieren können
Vor der Abnahme lohnt ein Rundgang mit einer Taschenlampe im flachen Winkel. Dabei werden Fensterbänke, Heizkörper und Türzargen sichtbar, die bei normalem Licht sauber wirken. Zusätzlich sollte man prüfen, ob Lüftungsgitter trocken sind und ob Fliesen nach dem Wischen noch Schlieren zeigen. Drei konkrete Fotos pro Raum reichen meist aus, um Nacharbeiten nachvollziehbar zu dokumentieren.
Martin empfiehlt zudem, Reinigungszeiten nicht direkt vor der Abnahme zu legen. Trocknungszeiten von mindestens zwei Stunden verhindern, dass Feuchtigkeit in Fugen und auf Fensterbänken übersehen wird. Wer diese Punkte vorab klärt, reduziert Nacharbeit und hält die Übergabe in Ulm planbar.
